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Beschreibung des Projektes

"Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde."

(Margaret Mead)

Projektbausteine

Während der 12-monatigen Laufzeit stand den Projektteilnehmerinnen eine Mentorin zur Seite, die sowohl für persönliche Treffen als auch über die sozialen Medien zur Verfügung stand. Mit ihr wurden Interessen und Stärken ausgetauscht, Fragen zur beruflichen Orientierung geklärt oder die aktuelle Situation in Projekt und Schule besprochen. Gemeinsam konnten so individuelle Ziele/Wünsche für den Studien- und Berufsverlauf formuliert sowie Handlungsoptionen und Strategien zur Zielerreichung herausgearbeitet werden.

Die Mentorin begleitete bei den einzelnen Projektbausteinen und Stand allen MINT-Mädchen zur Seite, sofern diese es wünschten und  individuellen Beratungsbedarf hatten!

Im Rahmen des Mentorings erhielten die Mädchen zudem die Möglichkeit, in den Herbstferien an den Future-Days teilzunehmen. Während der Future-Days konnten die Schülerinnen MINT-Unternehmen der Region durch einen Praxistag kennenlernen und sich somit ein Bild von unterschiedlichen MINT-Berufsfeldern machen. Dies konnte mit dabei unterstützen, eine passende Berufsorientierung zu finden.

Beim Empowerment ging es darum, dass zusammen mit den anderen MINT-Mädchen Stärken und Ziele reflektiert werden. Unter anderem gab es beispielsweise ein Coaching zum Thema Selbstbewusstsein, in dem Teilnehmerinnen lernten, sicher und präsent aufzutreten. Außerdem konnte in Kleingruppen dafür sensibilisiert werden, bestimmte Verhaltensweisen und auferlegte gesellschaftliche Rollenvorstellungen kritisch zu hinterfragen. Bspw. ging die Projektgruppe der Frage nach, weshalb der Anteil an Studentinnen in Elektrotechnik (o. a. Fächern) noch immer so gering ist und inwiefern eine Steigerung möglich ist.

Selbstverständlich wurden auch gern Empowerment-Themen nach Schwerpunktwahl (wie z. B. Chancengleichheit) erörtert.

Zudem bestand bei Empowerment-Workshops die Möglichkeit, erfolgreiche MINT-Frauen zu treffen und diese zu interviewen (z. B. Frauen in Führungspositionen technischer Unternehmen, Studentinnen aus den Ingenieurstudiengängen). Dies sollte Interessentinnen ermöglichen, die MINT-Welt aus Sicht einer Frau kennenzulernen.

Die MINT-Akademie gliederte sich in drei Teilbereiche:

  • MINT-Lernen

In Tutorien zu den MINT-Schulfächern Mathematik, Chemie, Physik und Informatik erhielten die Schülerinnen eine kostenfreie Schulaufgaben- und Prüfungsvorbereitung. Dies ermöglichte ihnen, sich mit Hilfe von Studierenden der OTH Amberg-Weiden optimal auf die MINT-Fächer vorzubereiten und Wissen zu vertiefen.

  • MINT-Forschen

In Forschungsworkshops erhielten die Teilnehmerinnen einen Einblick in hochaktuelle MINT-Forschungsfelder wie zum Beispiel Mensch-Maschine-Interaktion, hochautomatisiertes Fahren, Digitalisierung 4.0 oder Hybrid-Operationen. Diese fanden sowohl in den Forschungslaboren der OTH Amberg-Weiden als auch extern statt.

Beim MINT-Forschen wurden die Mädchen zu Wissenschaftlerinnen für einen Tag und konnten herausfinden, ob das jeweilige Gebiet ein mögliches Berufsfeld für sie würde darstellen können.

Insgesamt konnte an vier Forschungsworkshops teilgenommen werden.

  • MINT-Machen

Beim MINT-Machen stand die Kompetenzerweiterung im Hinblick auf eine spätere berufliche Laufbahn im Vordergrund. Im Rahmen einer Summer School konnten die Mädchen bestimmte Techniken erlernen, die für einen gesellschaftlichen Wandel notwendig sind. Inhaltlich geht es beispielsweise um Digitale Kompetenzen, Kreativitätstechniken, Grundlagen des Innovations- und Change-Managements und Frauenführungskompetenzen.

Die Summer School fand in beiden Projektdurchgängen jeweils zur 1. Woche der bayerischen Sommerferien statt.

Impressionen von bereits stattgefundenen Angeboten

 

 

MINT-Studiengänge an der OTH Amberg-Weiden

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