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Symposium

Frauen in MINT - Möglichkeiten und Grenzen von Gleichstellung in Schule, Hochschule, Weiterbildung und Beruf

Am 26. und 27. September 2019 an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden in der Oberpfalz

Im Mittelpunkt des Symposiums steht die Frage nach Potentialen von Gleichstellungs- und Talentfördermaßnahmen im MINT-Bereich und ihren Grenzen, bezogen auf verschiedene Bildungs- und Lebensphasen - vom Beginn des Schuleintritts über das Studium bis hin zur Weiterbildung und der MINT-Berufswelt. An welchen Stellen des Bildungssystems bestehen Chancen und an welchen Stellen Risiken in Bezug zur Frauen- und Talentförderung im MINT-Bereich?

Das zweitägige Symposium richtet sich bundesweit an Schulen sowie Hochschulen, Unternehmen, Stiftungen und weitere Bildungsinstitutionen, die Talentfördermaßnahmen durchführen und insbesondere weibliche MINT-Talente stärken wollen.

Anmeldeschluss ist der 6. September 2019.

Donnerstag, 26.09.2019

ab 12:30 Uhr    Registrierung

13:30 Uhr          Eröffnung und Begrüßung
                            
Prof.in Dr. Christiane Hellbach, Vizepräsidentin und Frauenbeauftragte (OTH Amberg-
                            Weiden)

13:50 Uhr          Keynote I: „Mädchen und Technik!“ – Wie Stereotype Türen verschließen und wie
                             man sie
wieder öffnen kann
                            Prof. Dr. Bernhard Ertl, Department Bildungswissenschaft (Universität der Bundeswehr
                            München)

15:00 Uhr          Parallelveranstaltungen

                            
Workshop 1: Talentförderung multidimensional begreifen. Vorstellung von
                             Maßnahmen im MINT-Mädchen-Projekt
  - begabte Schülerinnen fördern, fordern,
                             beraten und begleiten
                            Ágnes Wörster, Das MINT-Mädchen-Projekt: Ein dreiteiliges genderdidaktisches
                            Instrument zur Gewinnung von jungen Frauen für MINT-Studiengänge (OTH Amberg-
                            Weiden)

                             Workshop 2: Potentiale und Herausforderungen von Programmen für MINT-
                             Studentinnen

                            Katharina Pöllmann-Heller, MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen
                            für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (OTH
                            Regensburg)

                             Workshop 3: Sensibilisierung zur Gleichstellung in der wissenschaftlichen
                             Weiterbildung
                            
Anja Wurdack und Katharina Koller, OTH mind – modulares innovatives Netzwerk für
                            Durchlässigkeit (OTH Amberg-Weiden)

16:00 Uhr         Kaffeepause, Poster Slam

17:00 Uhr         Parallelveranstaltungen

                            Vortrag 1: Junge Frauen zwischen Doppelorientierung, neuem Geschlechtervertrag
                            und Post-Vereinbarkeit

                           Prof.in Dr. Christine Thon, Institut für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt
                           Geschlechterforschung (Europa-Universität Flensburg)

                            Vortrag 2: „Ich habe nie gelernt, dass das nur etwas für Jungs ist.“ Studentinnen
                            ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge: ihre Motive und Ressourcen zur
                            Studienwahl und ihr Blick auf ihr Studium. Ergebnisse einer empirischen
Studie.
                            und
                            Die Online-Handreichung „Gender in die Lehre der MINT-Fächer“ – ein
                            niedrigschwelliges Instrument für Lehrende zur Gestaltung einer
                            genderreflektierten Lehre.

                           Dr. Elke Schüller und Dr. Anna Voigt, Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende
                           der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (gFFZ - Gender- und
                           Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen)

18:15 Uhr         Podiumsdiskussion: MINT-Talentförderung von Frauen - bleibt viel zu tun oder
                            wurde schon alles getan? Möglichkeiten und Grenzen von Gleichstellungs-
                            maßnahmen.

                           Prof.in Dr. Christiane Hellbach (OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Ertl (Universität der
                           Bundeswehr München), OStDin Sigrid Bloch (Kepler-Gymnasium Weiden), Annette
                           Baumann (Baumann GmbH)

19:15 Uhr         Tagesausklang

Freitag, 27.09.2019

ab 08:00 Uhr   Kurzregistrierung

09:00 Uhr         Parallelveranstaltungen

                            Workshop 1: Talentförderung multidimensional begreifen. Vorstellung von
                            Maßnahmen im MINT-Mädchen-Projekt
  - begabte Schülerinnen fördern, fordern,
                            beraten und begleiten
                            Ágnes Wörster, Das MINT-Mädchen-Projekt: Ein dreiteiliges genderdidaktisches
                            Instrument zur Gewinnung von jungen Frauen für MINT-Studiengänge (OTH Amberg-
                            Weiden)

                             Workshop 2: Potentiale und Herausforderungen von Programmen für MINT-
                             Studentinnen

                            Katharina Pöllmann-Heller, MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen
                            für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (OTH
                            Regensburg)

                             Workshop 3: Sensibilisierung zur Gleichstellung in der wissenschaftlichen
                             Weiterbildung

                             Anja Wurdack und Katharina Koller, OTH mind – modulares innovatives Netzwerk für
                            Durchlässigkeit (OTH Amberg-Weiden)

10:15 Uhr           Berichte aus den Workshops

10:30 Uhr          Keynote II: Die Gewinnung und Stärkung weiblicher MINT-Talente durch Online-
                            
Mentoring
                            Prof.in Dr. Heidrun Stöger, Institut für Bildungswissenschaft (Universität Regensburg)

11:30 Uhr          Ausklang des Symposiums und Veranstaltungsende

Keynote I: „Mädchen und Technik!“ – Wie Stereotype Türen verschließen und wie man sie wieder öffnen kann

Prof. Dr. Bernhard Ertl, Department Bildungswissenschaft (Universität der Bundeswehr München)

Der Begriff „Mädchen und Technik“ erzeugt beim Hören meist schon negative Assoziationen als etwas, das nicht zusammenpasst. Grund dafür sind Stereotype, also Zuschreibungen von Eigenschaften auf Gruppen von Individuen, die in diesem Fall an Hand ihres Geschlechts gebildet werden. Solche Stereotype sind bewusst oder unterbewusst in der Gesellschaft vorhanden und haben allein durch ihre Existenz negative Auswirkungen auf die von ihnen betroffene Zielgruppe: Solche Stereotypen führen dazu, dass sich Mädchen in technischen Dingen unterschätzen, selbst wenn sie sehr hohe Fähigkeiten aufweisen, und damit ihre Potentiale nicht realisieren – aber auch dazu, dass Jungen sich überschätzen und ggf. scheitern. Ziel pädagogischer Maßnahmen muss es daher sein, Individuen Kompetenzerfahrungen zu ermöglichen und sie dadurch zu einer fundierten Einschätzung ihrer eigenen Fähigkeiten zu führen.

Workshop 1: Talentförderung multidimensional begreifen. Vorstellung von Maßnahmen im MINT-Mädchen-Projekt - begabte Schülerinnen fordern, fördern, beraten und begleiten

Ágnes Wörster, Das MINT-Mädchen-Projekt: Ein dreiteiliges genderdidaktisches Instrument zur Gewinnung von jungen Frauen für MINT-Studiengänge (OTH Amberg-Weiden)

Der Begriff der „Talentförderung“ bietet vielfältige Ansatzpunkte und weiterführende Fragen. Nach einer inhaltlichen allgemeinen Hinführung und möglichen definitorischen Erörterungen werden die verschiedenen Maßnahmen zur Talentförderung vorgestellt, die während des ersten Durchgangs des MINT-Mädchen-Projekts an der OTH Amberg-Weiden durchgeführt wurden. Im Zentrum des Interesses stehen hierbei die Empowerment-Veranstaltungen, die während des gesamten Projektjahres von den Teilnehmerinnen besucht werden konnten und die Bereiche 1. Selbstvertrauen, 2. Role-Models und Begegnung mit berufstätigen MINT-Frauen/MINT-Studentinnen, 3. Stereotypen im Alltag, 4. Ich-Identität und mediale Einflüsse sowie 5. Kommunizieren und Präsentieren umfassten.
Abschließend sollen diese Maßnahmen diskutiert und weitere Möglichkeiten der Talentförderung im MINT-Bereich erörtert werden.

Workshop 2: Potentiale und Herausforderungen von Programmen für MINT-Studentinnen

Katharina Pöllmann-Heller, MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (OTH Regensburg)

Studentinnen sind eine heterogene Gruppe, deren Lebenssituationen neben Geschlecht auch durch weitere Dimensionen wie soziale und ethnische Herkunft, Migrationserfahrung, Alter oder Fürsorgeverpflichtungen geprägt werden. MINT-Programme zur Förderung von Studentinnen fokussieren in der Regel jedoch auf die Geschlechtszugehörigkeit. Damit werden vielschichtige biographische Ressourcen und spezifische Bedarfslagen nicht erfasst. Für die Gestaltung von Programmen wirft das Fragen auf: Wie lassen sich vielfältige Hintergründe in Projekte integrieren? Wodurch fühlen sich Studentinnen angesprochen? Welche Faktoren sind in der Projektentwicklung und -umsetzung zu beachten?

Im Workshop werden erste Ergebnisse einer qualitativen Erhebung unter Studentinnen und MINT-Expert_innen des BMBF-Forschungsvorhabens „MINT-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ (FK 01FP1714) zur Diskussion gestellt und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden in Verbindung gebracht.

Workshop 3: Sensibilisierung zur Gleichstellung in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Anja Wurdack und Katharina Koller, OTH mind – modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit (OTH Amberg-Weiden)

Im Zusammenhang mit einer verbesserten Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung, insbesondere durch erweiterte Zugangswege für beruflich Qualifizierte und eine Stärkung der wissenschaftlichen Weiterbildung, stieg die Heterogenität hochschulischer Zielgruppen im Laufe der letzten Jahre stark an. Die Hochschullandschaft ist vorwiegend auf traditionell Studierende ausgerichtet. Um einen erfolgreichen Abschluss und Gleichstellung für alle Zielgruppen der Hochschulbildung gleichermaßen zu stärken, muss diese nun (weiter)entwickelt werden. Im Forschungsprojekt OTH mind #aufstieggestalten der OTH Amberg-Weiden stellt die kontinuierliche Beachtung von Gender Mainstreaming und Diversity eine Querschnittsaufgabe dar. In dem angebotenen Workshop sollen Aspekte hinsichtlich der Sensibilisierung zur Gleichstellung aller Hochschulzielgruppen in Bezug auf eine geschlechtergerechte Umsetzung in der wissenschaftlichen Weiterbildung diskutiert werden. Dies umfasst u. a. Aspekte wie Lehr-und Lernmethoden, Dozierende und Fächerkulturen sowie Beratungs-und Betreuungsstrukturen. Zudem stehen weitere Fragen, wie „welche Gender-und Diversity-Aspekte sind in der wissenschaftlichen (MINT)Weiterbildung zu berücksichtigen“ und „wie lassen sich diese in der Hochschul- und Weiterbildungsstruktur verankern?“ zur Diskussion.

Vortrag 1: Junge Frauen zwischen Doppelorientierung, neuem Geschlechtervertrag und Post-Vereinbarkeit

Prof.in Dr. Christine Thon, Institut für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Geschlechter-forschung (Europa-Universität Flensburg)

Berufsorientierungsprozesse von jungen Frauen müssen im Kontext der Entwicklung von Lebensentwürfen insgesamt gesehen werden. Diese sind nach wie vor stark vergeschlechtlicht, was sich insbesondere an der Relationierung von Erwerbs- und Familienleben zeigt. Dies ist schon seit längerem Gegenstand der Forschung. Der Vortrag nimmt zentrale Diagnosen zu sich wandelnden biographischen Entwürfen junger Frauen auf, insbesondere die einer Doppelorientierung (von der „doppelten Lebensplanung“ (Geissler/Oechsle 1996) zu „Frauen auf dem Sprung“ (Allmendinger 2009)) sowie das Phänomen der „Top Girls“ und eines damit verbundenen „neuen Geschlechtervertrags“ (McRobbie 2010), der zwar eine Karriereorientierung von Frauen vorsieht, ihre Zuständigkeit für Reproduktionsarbeit jedoch nicht antastet. Entsprechende Diskurse sind wichtige Rahmungen für die Entwicklung biographischer Entwürfe bei jungen Frauen.

Geschlechterpolitisch korrespondieren mit Diagnosen einer Doppelorientierung junger Frauen bzw. des Auftretens einer Generation von „Top Girls“ Programmatiken einer „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Diese Konzepte erweisen sich jedoch bei näherem Hinsehen als stabilisierend für hegemoniale Geschlechterordnungen. Es wird daher abschließend im Sinne einer „Postvereinbarkeit“ (Thon 2014) argumentiert, die die Verteilung von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern grundlegend in Frage stellt und damit auch alternative Perspektiven für die Entwicklung biographischer Entwürfe von jungen Frauen eröffnet.

Vortrag 2/Teil 1: „Ich habe nie gelernt, dass das nur etwas für Jungs ist.“ Studentinnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge: Ihre Motive und Ressourcen zur Studienwahl und ihr Blick auf ihr Studium. Ergebnisse einer empirischen Studie

Dr. Elke Schüller, „Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (GenderFoLI)“, gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen

Welche positiv verstärkenden Faktoren motivieren, ermutigen und befähigen junge Frauen dazu, ein solches noch immer frauenuntypisches Studium aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen? Welche Potentiale müssen sie dafür mitbringen? Und was sind ihre Perspektiven auf dieses männerdominierte Studien- und Berufsfeld?

Anhand von Interviewmaterial zeichnet dieser Vortrag die Passung von Frauen zu einem Studium der Elektrotechnik und des Maschinenbaus aus einer ressourcenorientierten Perspektive nach.

Vortrag 2/Teil 2: Die Online-Handreichung „Gender in die Lehre der MINT-Fächer“ – ein niedrigschwelliges Instrument für Lehrende zur Gestaltung einer genderreflektierten Lehre

Dr. Anna Voigt, „Fachspezifische Gender-Fortbildungen für Lehrende der Ingenieurwissenschaften an Hochschulen und Universitäten (GenderFoLI)“, gFFZ – Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen

Die in diesem Vortrag vorgestellte Gender-Toolbox des gFFZ wendet sich an Lehrende der MINT-Fächer, die Erkenntnisse der Gender Studies ergänzend in ihre Lehre implementierten wollen. Sie gibt ihnen ein niedrigschwelliges Instrument an die Hand, das sie im „Alltagsgeschäft“ durch praktikable wie ressourcenschonende Möglichkeiten und Beispiele dabei unterstützen soll, ihre Lehre gender- und diversityreflektierter gestalten zu können.

Podiumsdiskussion: MINT-Talentförderung von Frauen - bleibt viel zu tun oder wurde schon alles getan? Möglichkeiten und Grenzen von Gleichstellungsmaßnahmen.

Prof.in Dr. Christiane Hellbach (OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Ertl (Universität der Bundeswehr München), OStDin Sigrid Bloch (Kepler-Gymnasium Weiden), Annette Baumann (Baumann GmbH)

Welche Bedingungen finden MINT-Frauen heutzutage vor? Wie können Talente erkannt und gefördert werden? Weisen Soft Skills in eine vielversprechende Zukunft oder sind inhaltlich verdichtete Ausbildungswege zielführend?
Unsere Gäste aus Wissenschaft, Bildung, Forschung und Wirtschaft gehen im Rahmen einer etwa einstündigen Podiumsdiskussion Fragen der Gleichstellung und Talentförderung nach. So soll es etwa um die Rolle von Vorbildern gehen, um Mediengewohnheiten und Medieneinflüsse, um Frauen in Führungspositionen sowie um die geschlechterspezifischen Kontexte des Lehrens und Lernens.

Keynote II: Die Gewinnung und Stärkung weiblicher MINT-Talente durch Online-Mentoring

Prof.in Dr. Heidrun Stöger, Institut für Bildungswissenschaft (Universität Regensburg)

Trotz vergleichbarer oder teilweise sogar besserer Leistungen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind Mädchen und Frauen in diesen Fächern in vielen Ländern nach wie vor unterrepräsentiert. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Eine Maßnahme, die an mehreren Ursachenbündeln gleichzeitig ansetzt – und damit besonders erfolgversprechend ist – bildet Mentoring. Im Vortrag wird thematisiert, warum sich vor allem Online-Mentoring zur Gewinnung und Stärkung weiblicher MINT-Talente eignet. Am Beispiel des deutschlandweiten Online-Mentoring-Programms CyberMentor wird auf wichtige Erfolgskriterien von Online-Mentoring eingegangen; zudem werden Ergebnisse der systematischen Begleitforschung des Programms vorgestellt. Abschließend wird thematisiert, wie die Wirksamkeit derartiger Angebote durch den Einbezug möglichst vieler Umweltausschnitte vermutlich noch gesteigert werden kann.

Die Teilnahme am Symposium ist nach erfolgreicher Anmeldung für Sie kostenfrei.

Die Veranstaltung findet an der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden im Hörsaalgebäude statt. Einen Lageplan finden Sie hier.

Adressen

OTH Amberg-Weiden, Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden
Bahnhof Weiden, Bahnhofstraße 28, 92637 Weiden
Hotel Amedia, Brenner-Schäffer-Str. 27, 92637 Weiden

Taxizentrale Weiden: 0961-39390202

Hotel

Wir haben für Sie Zimmereinheiten im Hotel Amedia zum Preis von 78,00€ für eine Person im Einzelzimmer pro Tag und 95,00€ für zwei Personen im Doppelzimmer pro Tag reserviert. In vorgenannten Preisen sind neben Übernachtung und Frühstück auch die MwSt., Bedienungsgeld und WLAN enthalten.

Das Kennwort für das Abrufkontingent (gültig bis 31.08.2019) lautet “MINT 2019“. Bitte beachten Sie jedoch, dass der Sonderpreis nur bei einer Direktbuchung unter weiden@plazahotels.de oder unter der 0961-48090 Gültigkeit hat.

Anfahrt

Mit dem Auto
Von Süden her kommend:
Auf der A93 nehmen Sie die Ausfahrt 25 Weiden-Süd und biegen nach rechts auf die Süd-Ost-Tangente. Folgen Sie nach ca. 3 km dem Hinweisschild Technische Hochschule.

Von Norden her kommend:
Auf der A93 nehmen Sie die Ausfahrt 25 Weiden-Süd und biegen nach links auf die Süd-Ost-Tangente. Folgen Sie nach ca. 3 km dem Hinweisschild Technische Hochschule.

Von der Süd-Ost-Tangente biegen Sie nach links in den Hetzenrichter Weg ein. Rechter Hand sehen Sie schon den Campus. Sie fahren dann noch ca. 150 m weiter, bis Sie auf der rechten Seite das Schild „OTH-Parkplatz“ sehen.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
Wenn Sie das Bahnhofsgebäude verlassen, halten Sie sich rechts und überqueren an der Ampel die Bahnhofsstraße. Gehen Sie die Brenner-Schäffer-Straße hinunter und überqueren Sie sie an der Ampel (Höhe Netto). An der Haltestelle Naabwiesen direkt beim Friseur La Coupe können Sie in den Bus der Linie 4 Richtung Pirk/Schirmitz einsteigen.  Sie müssen nur eine Station bis zur Haltestelle OTH/FOS fahren.
Kosten: Einzelfahrschein Zone Stadt für 1,70 € oder Bayernticket
Abfahrtszeiten unter https://www.wies-bus.de/ (Achtung: Hier muss man noch den alten Namen der Haltestelle „Fachhochschule“ eingeben)

OTH Amberg-Weiden - Hotel Amedia (ca. 18 Minuten Fußweg)
Überqueren Sie den Hetzenrichter Weg bei der Bushaltestelle und nehmen Sie den Weg, der rechts abgeht. Auf Höhe der Gaststätte „Schützenhaus“ biegen Sie rechts ab. Bei der nächsten Kreuzung biegen Sie links ab und folgen geradeaus dem Weg bis zum Flutkanal. Nach Überquerung der Brücke biegen Sie links ab. Nach ca. 250 m biegen Sie rechts in eine kleine Parkanlage ab und folgen dem Weg über die Brücke. Am Ende des Weges biegen Sie rechts auf die Brenner-Schäffer-Straße ab. Dieser folgenden Sie ca. 150 m. Das Hotel liegt auf der rechten Seite.
Alternativ können Sie mit dem Bus zur Haltestelle Naabwiesen fahren und das Hotel von dort in ca. 2 Minuten Fußweg erreichen.

Mögliche Themen für Postereinreichungen:

  • Frauen im MINT-Bereich
  • Talentförderung/Begabtenförderung
  • Gendergerechte Gestaltung von schulischen und beruflichen Übergängen
  • Geschlechtergerechtigkeit in der beruflichen und wissenschaftlichen Weiterbildung
  • Gleichstellungsarbeit in Schule, Hochschule, Weiterbildung und Beruf

Um die maximale Sichtbarkeit der ausgestellten Poster zu gewährleisten, ist am ersten Tag ein „Poster Slam“ vorgesehen, in dessen Rahmen die Poster in Form ein- bis fünfminütiger Kurzpräsentationen „angeteasert“ werden können. Das Format der Beiträge zum Poster Slam ist frei wählbar, das heißt, Sie bestimmen die Art der Vorstellung, mit der Sie die Aufmerksamkeit auf Ihre Poster lenken möchten. Die Beteiligung am Poster Slam ist optional und wird zusammen mit der Mitteilung über die Annahme der Postervorschläge abgefragt.

Einreichungsfrist: 16.06.2019

Bitte senden Sie für die Postereinreichung ein Abstract (max. 500 Wörter) zzgl. Titel und sonstigen Informationen (Name, Institution) an frauen-in-mint@oth-aw.de. Über die Annahme werden die Einreichenden bis zum 28.06.2019 informiert.

Wir freuen uns auf Ihre Poster und ein spannendes Symposium in Weiden in der Oberpfalz!

Stephanie Schönfeld

Verwaltung
Weiden, Hauptgebäude, Raum 016
Telefon +49 (961) 382-1136
s.schoenfeld@oth-aw.de

Anmeldung

Das Symposium findet im Rahmen des MINT-Mädchen-Projekts der OTH Amberg-Weiden statt. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.

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