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AKTUELLE INFORMATION

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe MINT-Mädchen!

Das MINT-Mädchen-Projekt an der OTH Amberg-Weiden befindet sich derzeit in der Projektendphase: Unser Team arbeitet an der Evaluation und Dokumentation der Projektergebnisse und ist dabei, an unseren Themen orientierte Handreichungen sowie andere Veröffentlichungen vorzubereiten. Hierzu werden Sie auf  unseren Seiten aktuell informiert. Gerne stehen wir Ihnen auch persönlich zur Verfügung. Alle Erreichbarkeiten finden Sie unter "Kontakt".

Die neuesten Informationen zum Semesterverlauf an der OTH Amberg-Weiden, unseren Studienangeboten und zu Forschung und Lehre finden Sie unter www.oth-aw.de.

 

"...weil du ein besonderes Talent hast!"

 Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (MINT) - die Abkürzung spricht für sich und bietet bereits einen ersten Einblick in die Kernziele des MINT-Mädchen-Projektes - Schülerinnen für die MINT-Fächer zu begeistern, bestehende Begabungen und Interessen zu fördern und hierbei auch mögliche berufliche Perspektiven in den Blick nehmen. Wer wissen wollte, wie ein Forschungslabor von innen aussieht, war ebenso richtig in unserem OTH-Projekt wie diejenigen, die motiviert waren, sich mit ihrer beruflichen Zukunft auf einem ebenso hohen Niveau wie mit inhaltlicher Tiefe auseinanderzusetzen. Neugier auf ein (MINT)-Studium und der eigene Gestaltungswille von Schullaufbahn und Ausbilungs- und Studieneinstieg waren nur einige von vielen spannenden Ausgangspunkten, von denen aus in zwei erfolgreiche Projektdurchgänge - nämlich im Schuljahr 2018-19 und 2019-20 - gestartet werden konnte.

Herzlich willkommen auf der Homepage unseres MINT-Mädchen-Projektes an der OTH Amberg-Weiden! Auf unseren Seiten finden Sie viele Informationen zur Projektarbeit, die sich aus der wissenschaftlichen Vorbereitung und aus der Durchführung beider Projektdurchgänge zusammenfügen.

Für Fragen, Anregungen oder zusätzliche Informationen steht das Team des MINT-Mädchen-Projektes zu Ihrer Verfügung.

Das MINT-Mädchen-Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und richtete sich an Schülerinnen, die in den MINT-Fächern begabt sind und sich im Projektzeitraum von 2017 bis 2020 in den Jahrgangsstufen 10, 11 oder 12 befinden (Gymnasium und FOS/BOS).

Ziel war es, dass MINT-Stärken kennengelernt, MINT-Kenntnisse weiter ausgebaut und der eigene Bildungsweg reflektiert bzw. weiterentwickelt werden. Den Projektschülerinnen standen dabei neben dem Projektteam auch viele externe Akteure zur Seite, die mit fachlicher Expertise und jahrelanger praktischer Erfahrung in Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft einzigartige Chancen neben der schulischen Bildung bieten konnten.

Alle Angebote basierten auf Freiwilligkeit und der Basis von Wahlpflichtveranstaltungen. Die Teilnehmerinnen konnten durch das MINT-Mädchen-Projekt viele andere Mädchen in ihrem Altern mit ähnlichen Interessen und Fragen kennenlernen, sodass sich die Gleichgesinnten durch das Projekt vernetzen und sich vielfach auch im Nachgang unterstützen können. Regelmäßiger Kontakt mit ehemaligen MINT-Mädchen und auch ihre Teilnahme an ausgewählten Angeboten zeigten das deutlich und haben uns sehr gefreut!

Kurze inhaltliche Projektskizze

Ein Jahr lang begleitete eine Mentorin, die Projektkoordinatorin im Team, die MINT-Mädchen. Sie nahmen an einem MINT-Coaching an der OTH Amberg-Weiden teil. Auf dem Programm standen in regelmäßigen Terminierungen:

  • Forschungsworkshops zu aktuellen MINT-Themen
  • Empowerment-Workshops zur Reflexion von Stärken und Zielen
  • Spannende Exkursionen
  • Kennenlernen von Role-Models
  • Einblick in Firmen und Unternehmen der MINT-Branche der Region
  • Prüfungsvorbereitung in den MINT-Fächern
  • Summer School zu Soft Skills; Nachhaltigkeit und Change-Management oder Präsentationstechniken

Die Veranstaltungen fanden in der Regel in der schulfreien Zeit statt, also in den Ferien, am Nachmittag/in den Abendstunden oder an den Wochenenden.

Den teilnehmenden Mädchen sind keine Kosten entstanden, da alle Angebote durch die BMBF-Förderung realisiert werden konnten. Am Ende des Projektjahres erhielten die MINT-Mädchen ein Teilnahmezertifikat.

Das sagen MINT-Mädchen von 2019

"Ich finde es besonders schön, dass wir viele Einblicke in die Welt der großen Firmen wie Baumann oder Siemens bekommen und nicht nur herumgeführt werden, sondern auch unsere eigenen Fähigkeiten (beispielsweise am Bau eines kleinen Roboters) testen durften. Gerade deswegen würde ich das Projekt auch anderen Schülerinnen empfehlen, da man merkt, was einem wirklich liegt und was eher nicht. Wichtig ist bei dem Projekt, dass man Spaß und vor allem das Interesse mitbringt und so die Gruppe der Mintfluencer wachsen lässt."

Caprice K., 10. Klasse

 

Das sagen MINT-Mädchen von 2018

"Am Projekt gefällt mir besonders, dass man die Möglichkeit hat, neben spannenden Berufen auch sich selbst besser kennenzulernen."

Laura T., 10. Klasse

"Am MINT-Mädchen-Projekt finde ich schön, dass ich so viele neue Leute und allgemein so viel Neues kennengelernt habe. Es hat mich in dem, was ich nach der Schule machen will, weitergebracht. Außerdem macht es super viel Spaß!"

Ronja B., 10. Klasse

"Wir haben Einblicke in viele verschiedene Berufe im MINT-Bereich erhalten. Besonders die Gespräche mit Menschen, die in diesem Berufsfeld tätig sind, helfen mir persönlich sehr bei meiner Entscheidung, welchen Berufsweg ich in der Zukunft einschlagen möchte."

Julia K., 11. Klasse

"Am MINT-Mädchen-Projekt gefällt mir besonders, dass wir auch Ausflüge in die Praxiswelt unternehmen. In den Workshops habe ich viel Neues erfahren. Außerdem freue ich mich schon auf die Summer School in Ensdorf!"

Carina F., 11. Klasse

Das sagen erfolgreiche MINT-Frauen

"Frauen und Technik passen natürlich zusammen – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Jede Person, die eine Leidenschaft und ein Talent hat, sollte dies unbedingt verfolgen, auch wenn es vielleicht als ‚untypisch‘ gilt."

Prof. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden

 

 

"Schon als Kind war ich von Technik begeistert! Daher macht es mir sehr viel Spaß und Freude in einem technischen Unternehmen wie IGZ zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen. On top gelingt es mir als Frau, dank großer Unterstützung meines Arbeitgebers, Beruf und Familie in eine glückliche Balance zu bringen!"

Stefanie Köstler, IGZ-Projektleiterin im Bereich Softwareentwicklung

 

 

"Die Maschinenbaubranche galt viele Jahre als reine Männerdomäne. Das ist Vergangenheit! Es sind die Synergien, die uns erfolgreich machen. Deshalb sind wir von unserer BHS-Frauenpower überzeugt." 

Susanne Kriesche, Head of Knowledge Management bei BHS Corrugated

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